💼 Postdoctoral Researcher (E13 TVöD Bund, 100%) in Computational Social Science with a Focus on Visual
ID #57800 · Weizenbaum-Institut e. V. ·
Kat philo · Score 58 ·
10623 Berlin · Quelle Portal (Arbeitsagentur) ·
gültig bis 2026-08-11 · Search JOBPORTALE
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#84014
🕓 2026-07-17 ✉ Bewerbung
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Weizenbaum-Institut e. V. (Arbeitgeber)
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Das 2017 gegründete Weizenbaum-Institut erforscht die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf unsere Gesellschaft. Mit seinen Handlungsempfehlungen trägt es dazu bei, dass der digitale Wandel nachhaltig, selbstbestimmt und verantwortungsvoll gestaltet wird. Das Weizenbaum-Institut wird von einem Netzwerk aus sieben Partnern unterstützt, darunter die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin, die Universität der Künste Berlin, die Universität Potsdam, das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Das Institut wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Land Berlin finanziert. Es hat seinen Sitz in Berlin.
Für unser vom BMFTR gefördertes Projekt „Detecting Gender-Based Disinformation with Artificial Intelligence (GENDIS)“ am Weizenbaum-Institut e.V. suchen wir eine/n
## Postdoktoranden (E13 TVöD Bund, 100 %) im Bereich Computational Social Science mit Schwerpunkt auf visueller Datenanalyse
mit einer Wochenarbeitszeit von 39 Stunden. Das Projekt beginnt so bald wie möglich, und die Stelle ist zunächst bis zum 30. Juni 2029 befristet.
## Projektbeschreibung:
Möchten Sie verstehen, wie sich geschlechtsspezifische Desinformation über Online-Plattformen verbreitet? Möchten Sie innovative computergestützte Methoden zur Analyse multimodaler Online-Kommunikation unter Verwendung großer Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) entwickeln? Werden Sie Teil unseres interdisziplinären Forschungsteams und tragen Sie zu einem innovativen Forschungsprojekt bei, das die Dynamik geschlechtsspezifischer Desinformation auf digitalen Plattformen untersucht. Die/der erfolgreiche Bewerber\*in wird an einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Weizenbaum-Instituts und der Technischen Universität München (TUM) mitwirken, das die Entstehung, Verbreitung und gesellschaftlichen Auswirkungen von geschlechts- und sexualitätsbezogener Desinformation (GENDIS) in digitalen Kommunikationsumgebungen untersucht. GENDIS, einschließlich frauenfeindlicher sowie gegen die LGBTQI+-Gemeinschaft gerichteter falscher und irreführender Behauptungen, ist zu einem zunehmend prominenten Bestandteil antidemokratischer, illiberaler Propaganda und transnationaler Einflusskampagnen geworden. Durch digitale Plattformen verstärkt, richten sich diese Narrative unverhältnismäßig stark gegen schutzbedürftige Gruppen, tragen zur sozialen Polarisierung bei und untergraben die demokratische Teilhabe sowie das Vertrauen in öffentliche Institutionen.
GENDIS zielt darauf ab, einen umfassenden konzeptionellen Rahmen sowie eine empirische, multimodale und plattformübergreifende Analyse zu entwickeln, die in einem Tool zur Identifizierung und Analyse geschlechtsspezifischer Desinformation mündet, wobei sowohl textuelle als auch visuelle Formen der Online-Kommunikation besonders berücksichtigt werden. Das Projekt ist in den Bereichen Politische Kommunikation, „ e Politik und Gender“ sowie Computational Social Science (CSS) angesiedelt und verbindet sozialwissenschaftliche Theorie mit Methoden der Computational Social Science, einschließlich modernster LLMs, um plattformübergreifende Desinformationskampagnen zu analysieren, deren Akteure, Narrative und Verbreitungsdynamiken zu untersuchen und multimodale Methoden zur groß angelegten Erkennung geschlechtsspezifischer Desinformation zu entwickeln. In enger Zusammenarbeit mit der TU München und einem Netzwerk aus unseren Praxispartnern – dem Institut für Strategischen Dialog (ISD), der Süddeutschen Zeitung (SZ) und So Done – wird das Projekt zudem ein Open-Source-Tool auf KI-Basis entwickeln, um Faktenprüfer, zivilgesellschaftliche Organisationen, Journalisten und politische Entscheidungsträger bei der Identifizierung und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Desinformation zu unterstützen.
Der Postdoktorand bzw. die Postdoktorandin wird zur empirischen Analyse von Text- und audiovisuellen Daten aus verschiedenen Online-Plattformen beitragen und die Entwicklung hochwertiger Datensätze für die Bewertung und das Training von LLM-basierten Analysewerkzeugen unterstützen. In enger Zusammenarbeit mit interdisziplinären Projektpartnern wird der erfolgreiche Bewerber bzw. die erfolgreiche Bewerberin fortgeschrittene computergestützte Methoden einsetzen, um plattformspezifische und plattformübergreifende Dynamiken geschlechtsspezifischer Desinformation zu untersuchen.
## Stellenbeschreibung:
- Entwicklung von Methoden zur empirischen Analyse geschlechtsspezifischer Desinformation auf verschiedenen Online-Plattformen, gegebenenfalls unter Einsatz von LLMs.
- Erfassung, Aufbereitung und Synthese von Online-Daten, bestehend aus textbasierten und audiovisuellen Inhalten.
- Mitwirkung an der Entwicklung von Stichwortverzeichnissen und computergestützten Ressourcen für die Korpusanalyse.
- Mitwirkung an der Durchführung computergestützter und qualitativer Inhaltsanalysen geschlechtsspezifischer Desinformationskampagnen.
- Anwendung von einbettungsbasierter Themenmodellierung und anderen modernsten NLP-Methoden.
- Durchführung von Analysen sozialer Netzwerke hinsichtlich Interaktionsnetzwerken und nutzergetriebener Verstärkungsprozesse.
- Entwicklung und Validierung von Kodierungsschemata für die multimodale und visuelle Datenanalyse.
- Unterstützung bei der Erstellung wissenschaftlicher Publikationen, Projektberichte, Präsentationen und Verbreitungsmaßnahmen.
- Enge Zusammenarbeit mit Projektpartnern und Mitwirkung an der Weiterentwicklung der computergestützten Forschungsinfrastruktur und der Datensätze des Projekts.
Ihr Profil:
- Eine abgeschlossene oder kurz vor dem Abschluss stehende Promotion in computergestützter Sozialwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft oder einem verwandten Fachgebiet.
- Vertrautheit mit sozialwis
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Arbeitsagentur & Co. verstecken Ansprechpartner/E-Mail/Anschrift hinter einer Antispam-Schranke, die nur ein Mensch lösen kann. Block hier einfügen — DeepSeek zerlegt ihn in Person/E-Mail/Telefon/Anschrift. Mit E-Mail wird die Stelle bewerbbar (Kästchen), sonst landet die Anschrift für den Brief-Weg.
Ausschreibung (Excerpt — Basis für die LLM-Bewerbung)
Das 2017 gegründete Weizenbaum-Institut erforscht die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf unsere Gesellschaft. Mit seinen Handlungsempfehlungen trägt es dazu bei, dass der digitale Wandel nachhaltig, selbstbestimmt und verantwortungsvoll gestaltet wird. Das Weizenbaum-Institut wird von einem Netzwerk aus sieben Partnern unterstützt, darunter die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin, die Universität der Künste Berlin, die Universität Potsdam, das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Das Institut wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Land Berlin finanziert. Es hat seinen Sitz in Berlin.
Für unser vom BMFTR gefördertes Projekt „Detecting Gender-Based Disinformation with Artificial Intelligence (GENDIS)“ am Weizenbaum-Institut e.V. suchen wir eine/n
## Postdoktoranden (E13 TVöD Bund, 100 %) im Bereich Computational Social Science mit Schwerpunkt auf visueller Datenanalyse
mit einer Wochenarbeitszeit von 39 Stunden. Das Projekt beginnt so bald wie möglich, und die Stelle ist zunächst bis zum 30. Juni 2029 befristet.
## Projektbeschreibung:
Möchten Sie verstehen, wie sich geschlechtsspezifische Desinformation über Online-Plattformen verbreitet? Möchten Sie innovative computergestützte Methoden zur Analyse multimodaler Online-Kommunikation unter Verwendung großer Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) entwickeln? Werden Sie Teil unseres interdisziplinären Forschungsteams und tragen Sie zu einem innovativen Forschungsprojekt bei, das die Dynamik geschlechtsspezifischer Desinformation auf digitalen Plattformen untersucht. Die/der erfolgreiche Bewerber\*in wird an einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Weizenbaum-Instituts und der Technischen Universität München (TUM) mitwirken, das die Entstehung, Verbreitung und gesellschaftlichen Auswirkungen von geschlechts- und sexualitätsbezogener Desinformation (GENDIS) in digitalen Kommunikationsumgebungen untersucht. GENDIS, einschließlich frauenfeindlicher sowie gegen die LGBTQI+-Gemeinschaft gerichteter falscher und irreführender Behauptungen, ist zu einem zunehmend prominenten Bestandteil antidemokratischer, illiberaler Propaganda und transnationaler Einflusskampagnen geworden. Durch digitale Plattformen verstärkt, richten sich diese Narrative unverhältnismäßig stark gegen schutzbedürftige Gruppen, tragen zur sozialen Polarisierung bei und untergraben die demokratische Teilhabe sowie das Vertrauen in öffentliche Institutionen.
GENDIS zielt darauf ab, einen umfassenden konzeptionellen Rahmen sowie eine empirische, multimodale und plattformübergreifende Analyse zu entwickeln, die in einem Tool zur Identifizierung und Analyse geschlechtsspezifischer Desinformation mündet, wobei sowohl textuelle als auch visuelle Formen der Online-Kommunikation besonders berücksichtigt werden. Das Projekt ist in den Bereichen Politische Kommunikation, „ e Politik und Gender“ sowie Computational Social Science (CSS) angesiedelt und verbindet sozialwissenschaftliche Theorie mit Methoden der Computational Social Science, einschließlich modernster LLMs, um plattformübergreifende Desinformationskampagnen zu analysieren, deren Akteure, Narrative und Verbreitungsdynamiken zu untersuchen und multimodale Methoden zur groß angelegten Erkennung geschlechtsspezifischer Desinformation zu entwickeln. In enger Zusammenarbeit mit der TU München und einem Netzwerk aus unseren Praxispartnern – dem Institut für Strategischen Dialog (ISD), der Süddeutschen Zeitung (SZ) und So Done – wird das Projekt zudem ein Open-Source-Tool auf KI-Basis entwickeln, um Faktenprüfer, zivilgesellschaftliche Organisationen, Journalisten und politische Entscheidungsträger bei der Identifizierung und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Desinformation zu unterstützen.
Der Postdoktorand bzw. die Postdoktorandin wird zur empirischen Analyse von Text- und audiovisuellen Daten aus verschiedenen Online-Plattformen beitragen und die Entwicklung hochwertiger Datensätze für die Bewertung und das Training von LLM-basierten Analysewerkzeugen unterstützen. In enger Zusammenarbeit mit interdisziplinären Projektpartnern wird der erfolgreiche Bewerber bzw. die erfolgreiche Bewerberin fortgeschrittene computergestützte Methoden einsetzen, um plattformspezifische und plattformübergreifende Dynamiken geschlechtsspezifischer Desinformation zu untersuchen.
## Stellenbeschreibung:
- Entwicklung von Methoden zur empirischen Analyse geschlechtsspezifischer Desinformation auf verschiedenen Online-Plattformen, gegebenenfalls unter Einsatz von LLMs.
- Erfassung, Aufbereitung und Synthese von Online-Daten, bestehend aus textbasierten und audiovisuellen Inhalten.
- Mitwirkung an der Entwicklung von Stichwortverzeichnissen und computergestützten Ressourcen für die Korpusanalyse.
- Mitwirkung an der Durchführung computergestützter und qualitativer Inhaltsanalysen geschlechtsspezifischer Desinformationskampagnen.
- Anwendung von einbettungsbasierter Themenmodellierung und anderen modernsten NLP-Methoden.
- Durchführung von Analysen sozialer Netzwerke hinsichtlich Interaktionsnetzwerken und nutzergetriebener Verstärkungsprozesse.
- Entwicklung und Validierung von Kodierungsschemata für die multimodale und visuelle Datenanalyse.
- Unterstützung bei der Erstellung wissenschaftlicher Publikationen, Projektberichte, Präsentationen und Verbreitungsmaßnahmen.
- Enge Zusammenarbeit mit Projektpartnern und Mitwirkung an der Weiterentwicklung der computergestützten Forschungsinfrastruktur und der Datensätze des Projekts.
Ihr Profil:
- Eine abgeschlossene oder kurz vor dem Abschluss stehende Promotion in computergestützter Sozialwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft oder einem verwandten Fachgebiet.
- Vertrautheit mit sozialwis